ich hab in meiner grabbelkiste nen post aus dem jahr 2006 (ca
27.6.2006) gefunden, ich glaube, der gehörte auch zu tokni, bin aber
nicht sicher und mehr text ist es leider auch nicht
hth
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Subject: OSHütte: neue Gründung (www.oshuette.de)
Nun schon wieder ein paar Jahre her :-)
Also, demnächst soll es weitergehen.
Der Stahlbetonkeller ist einfach zu aufwändig und zu teuer.
Alternativ wurde ein gemauerter Kriechkeller gewünscht,
wenn ich mich recht erinnere (Steffen).
Aus Kostengründen sollte man den wohl auch streichen,
stattdessen irgendwo unter der Küche eine Erdgrube
ausheben, die über eine Einschubtreppe, oder Luke mit
Leiter, im Küchenboden erreichbar ist, zwecks Kühlung
von Getränken, Lagerung von Ergebnissen der Gartenbaukunst
(sofern es was wurde).
Nun baut mein Bruder gerade einen Schuppen, und hat für
sich folgende Gründung gewählt:
Stahlrohre werden in den Boden getrieben, mit einer Erdschraube
dann freigemacht (innen), dann wird ein Stahlrohr eingesetzt,
dieses ausgerichtet und das Mantelrohr mit Schotter gefüllt.
Der Schotter verkeilt sich, und das Einschubrohr sitzt fest.
Diese Stahlrohrgründung trägt weniger über die Bodenpressung
am Auflager, vielmehr über die Mantelreibung des Rohres zum
Erdreich. Der Bodeneingriff wäre also minimal, wer sicher gehen will,
könnte das Rohr mit Magerbeton verfüllen.
Meinungen?
Ich würde dazu tendieren, das Haus dann über dem Boden
(Holzkonstruktion) aufzuständern, soweit, dass man sich unter
dem EG-Fussboden kriechend bewegen kann, gäbe es etwas
zu reparieren, also ca. 50 cm.
Es wäre also eine eingespannte Gründung, ohne weitere
Aussteifung bis zum Boden. Der Raum kann auch als
(End)Lagerstätte für Fahrräder, Geräte, Rasenmäher,
Sperrmüll dienen, sollte dann aber zu knapp bemessen
und über die Aussenwand (einfache Blende) mit mehreren
Luken erreichbar.
Zum Wandaufbau, Dach, etc. hatte ich schon geschrieben,
aber dazu war keine weitere Meinung zu vernehmen, soweit
ich mich erinnere
So will ich noch nochmals kurz darauf eingehen:
EG-Fussbodenaufbau von oben:
Dielenparkett 22 mm, schwimmend verklebt (neu)
Pe-Folie (Baufolie)
40 mm Extruderhartschaum (Installationsraum falls benötigt)
OSB 3, triply, 16 mm, verklebt
Balkenlage 60/ 200 mm, 200 mm WD 035
Unterspannbahn, sd-Wert 2 cm, getackert und dann, wer
will, mit Latten oder Rauhspund nochmal gegen Durchhängen
gesichert.
Wandaufbau von innen:
-Wandfarbe, mit Sägemehl oder Sand, als Putzersatz
-OSB 3, triply, 16 mm verklebt
-Lattung für Elektro, Leitungen. (30 mm reichen, setzt man
die Dosen ins Feld und nicht auf die Ständer) 30 mm WD 035
-Dampfbremse
-Ständer 60/ 200 mm, 200 mm WD 035
-dann entweder Weichfaserplatte mit Putz
-alternativ Schalung Rauspund, Windbremse, Lattung, Sparschalung.
Dach von unten:
-Dielenschalung sägerauh oder GK
-50 mm Lattung WD 035
-Dampfbremse
- 60/200 mm Sparren, WD 035
- Windbremse
- Konterlattung
- Lattung
- Ziegel
Zwischenwände:
Ständer 80/ 80 mm, beidseitig 16 mm OSB, innen Dämmung,
sofern gewünscht
Zwischendecke:
Balken 60/ 200 mm, drüber 22 mm Parkettdielen, fertig :-)
Wem das zu gewagt wäre, analoger Aufbau wie EG-Fussboden
aber mit Trittsachalldämmung, zusätzlich OSB als schwimmender
Estrich, Belag (keine Fliesen).